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Olympiastars begeistert vom 21. Oelder Flutlichtschwimmen - von Oliver Bott, SG Oelde

Der kurzzeitige Nieselregen konnte der Stimmung einfach keinen Abbruch tun, zu spektakulär war das Aufgebot des 21. Flutlichtschwimmens im Oelder Parkbad am 5. Juli. "Saisonabschluss und dann mit Britta Steffen das absolute Mega-Highlight, das man in Deutschland überhaupt haben kann!", so kam Marco di Carli, selbst Olympionike, aus dem Schwärmen nicht mehr raus, "Ich hätte es als Kind gerne so gehabt!" Zum Saisonabschluss bot das Flutlichtschwimmen der SG Oelde mal wieder Vereinen aus ganz Deutschland ein besonderes Programm. 30 Vereine, 366 Schwimmer, 1496 Starts, und mitten drin die zweifache Olympiasiegerin Britta Steffen, flankiert vom aktiven Profi Marco di Carli und der deutschen Nachwuchshoffnung Jonas Bergmann von der SG Osnabrück. Abteilungsvorsitzender Dr. Martin Grieß hatte sich nicht lumpen lassen und wider Erwarten dieses prominente Trio nach Oelde geholt.

"Total professionell" fand Steffen, was die SG Oelde mal wieder aus dem Boden gestampft hatten: "Hier herrscht eine richtig gute Stimmung, ganz lieb, nett, ehrgeizig aber auch voller lächelnder Leute, die alle Spaß haben. Ich kann nur sagen: großes Kompliment." Ganze fünf Stunden gab die amtierende Weltrekordhalterin Autogramme, lies sich geduldig ablichten und wirkte rundum zufrieden. Starallüren? Keine Spur.

Unschlagbar war dieses Jahr erneut das Team der Telekom Post SG Köln, das den massiven Pokal am späten Abend in die Höhe stemmen konnte. Das junge Team der SG Oelde sicherte sich einen Platz im Mittelfeld, zu unerfahren ist die Mannschaft zum aktuellen Zeitpunkt. Das ist kein Grund für Trübsal. "Wir könnten nicht zufriedener sein. Mein Dank gilt dem ganzen Organisations-Team unter Führung von Thomas Grünebaum. Alle Kampfrichter und Helfer haben diesen Wettkampf für unsere Gäste zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht", so Grieß. Reibungslose Organisation, spannende Rennen, Stars zum Anfassen - Kopfzerbrechen bereitet den Veranstaltern derzeit wohl einzig die Frage, wie das im nächsten Jahr überboten werden kann.

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