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Vorbereitung auf die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften und die Bezirksmeisterschaften im Trainingslager in Spanien. Über 50 km Trainingsstrecke im Wasser von Olaf Schmeichel, SSC'90

OWL schwimmt - jedoch nicht nur in Deutschland, sondern auch in Spanien. Unter der Leitung des Schwimmclubs SSC´90 traten die Schwimmer die Reise ins 10-tägige Trainingslager nach Tarragona (Costa Dorada, Spanien) an. Neben den zahlreichen vertretenden SSC´90 Aktiven waren auch Schwimmer der Vereine TG Schötmar, SV Gütersloh und der Warendorfer SU mit an Bord. Das Hallenbad lag wenige Busminuten von der Unterkunft entfernt. Da der Bus vor Ort blieb stand dem Pendlerservice nichts im Wege.

Aber wer meint das Trainingslager in Spanien sei Urlaub, der täuscht sich. Das tägliche Trainingsprogramm umfasste 2 Trainingseinheiten á 2 Stunden. Diese Zeit wurde genutzt, um Technik und Kondition zu trainieren. So war es bei der Gesamtzahl von 22 harten Trainingsstunden kein Wunder, dass auch schon die 10-jährigen 45 km schwammen. Die Leistungsgruppe brachte es auf über 50 km. Am Anfang war es noch ungewohnt und sehr anstrengend für die teilweise noch jungen Wasserratten, da sie ein solches Trainingspensum nicht gewohnt waren. Teilweise waren Aktive mit dabei, die normalerweise 1,5 bis 3 Stunden in der Woche trainieren. Die Eingewöhnungszeit war jedoch nicht allzu lang. Die Schwimmer nutzten auch die Möglichkeit sich mit den Aktiven der anderen Vereine auszutauschen und zu vergleichen.

Aber auch die Randbedingungen des Trainingslagers 2005 waren perfekt. So stimmte sich das Wetter gut mit den Schwimmern und dankte den Trainingsfleiß mit reichlich Sonne und Wärme. Dies lud nach dem Training zum Bad im Hotelpool oder am hotelnahen Strand ein.

Erstmals bot der SSC´90 dieses Trainingslager, mit Unterbringung im 4-Sterne Hotel an, und nicht wie die Jahre zuvor in Ferienhäusern. Das Hotel bot den Mitreisenden, neben sehr gutem Essen, gut ausgestatteten Zimmern und gepflegter Atmosphäre zudem ein sehr unterhaltsames Abendprogramm.

Auch die Rückreise von 22 Stunden, war dank des optimal ausgestatteten Reisebusses kein Problem. Zahlreiche kurze und lange Pausen waren selbstverständlich und ließen keine Langeweile aufkommen.

Bei der Ankunft am frühen Morgen in Schloß Holte-Stukenbrock waren sich alle einig - Spanien 2006 kann kommen!