Random header banner 1 Random header banner 2 Random header banner 3 Random header banner 4 Random header banner 5 Random header banner 6

Acht Medaillen für die OWL-Masters bei den Deutschen Meisterschaften in Gera

Alexander Taschner (alex) on 22.07.2026

++ geschrieben von Bettina Beinke ++

Vom 17. bis 19. Juli trafen sich die besten Mastersschwimmerinnen und -schwimmer Deutschlands im Hofwiesenbad in Gera zu den 57. Deutschen Meisterschaften der Masters über die kurzen Strecken. Mit 834 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, 2.458 Einzelstarts und 374 Staffeln fiel das Meldeergebnis zwar etwas kleiner aus als im Vorjahr in Dresden (1.006 Aktive, 3.041 Einzelstarts und 538 Staffeln), was sicherlich auch daran lag, dass die Titelkämpfe in diesem Jahr in die Sommerferien mehrerer Bundesländer fielen.

Aus Ostwestfalen-Lippe gingen zehn Aktive aus sechs Vereinen an den Start – und das mit großem Erfolg: Acht Medaillen kehrten mit nach Hause zurück.

Erfolgreichste OWL-Starterin war einmal mehr Carla Beckmann (Wasserfreunde Bielefeld, AK 40). Sie sicherte sich den Deutschen Meistertitel über 200 m Lagen in 2:49,77 Minuten. Dazu kamen gleich vier Silbermedaillen über 50 m Schmetterling (0:31,97), 100 m Schmetterling (1:11,25), 100 m Freistil (1:05,08) und 200 m Freistil (2:22,73). Über 50 m Freistil verpasste sie das Podest als Vierte nur knapp.

Zweimal Edelmetall erschwamm sich Iris Kürten-Schwabe (1. Paderborner SV, AK 70). Sie wurde Vize-Deutsche Meisterin über 100 m Schmetterling in 1:54,28 Minuten und gewann Bronze über 50 m Brust in 48,01 Sekunden.

Eine weitere Bronzemedaille steuerte Stefan Heidschuster (TuS Helpup, AK 40) über 100 m Brust in 1:16,96 Minuten bei. Zudem belegte er Rang vier über 50 m Brust (0:34,30) und 100 m Schmetterling (1:13,63) sowie Platz acht über 50 m Schmetterling (0:30,63).

Auch die weiteren OWL-Aktiven überzeugten mit starken Leistungen:

Josefine Heermann (ST Bielefeld, AK 20) belegte Platz 8 über 200 m Lagen (2:44,72), Platz 12 über 200 m Freistil (2:27,33), Platz 14 über 100 m Brust (1:27,62), Platz 19 über 50 m Brust (0:39,74), Platz 24 über 100 m Freistil (1:06,81) und Platz 25 über 100 m Rücken (1:18,18).

Henrik Fleitmann (1. Paderborner SV, AK 25) schwamm über 200 m Lagen in 2:37,14 Minuten auf Rang 6.

Rolf Kuckuck (SV Neptun Lübbecke, AK 70) wurde Fünfter über 100 m Brust (1:52,50) und Siebter über 50 m Brust (0:49,87).

Mona Hildebrandt (Paderborner SV, AK 25) belegte Platz 14 über 200 m Lagen (3:02,82).

Tilmann Schabbehard (TuS Helpup, AK 25) erreichte Rang 20 über 100 m Freistil (1:01,25) und Platz 31 über 50 m Freistil (0:28,00).

Albert Dresselhaus (SSC'90 Schloss Holte-Stukenbrock, AK 70) wurde Zehnter über 50 m Brust (0:52,18).

Für zusätzliche Highlights sorgten die Rekordlisten: Insgesamt wurden neun deutsche Einzelrekorde sowie acht deutsche Staffelrekorde aufgestellt. Besonders beeindruckend war dabei Helga Reich (SC Wiking Herne, AK 90), die gleich drei deutsche Rekorde über 50 m Schmetterling, 100 m Freistil und 200 m Freistil erzielte. Ihre Zeit über 50 m Schmetterling bedeutete gleichzeitig einen neuen Europa- und Weltrekord.

Auch abseits der Stoppuhren gab es schöne Eindrücke. Carla Beckmann, die erst kurz zuvor bei den Offenen OWL-Meisterschaften als Mastersschwimmerin des Jahres 2025 ausgezeichnet worden war, genoss die entspannte Atmosphäre in Gera:

„Es waren sehr angenehme Deutsche, weil das Bad mal nicht aus allen Nähten platzte und die Wettkampftage nicht gefühlt erst kurz vor Mitternacht endeten.“

Die Deutschen Meisterschaften nutzte sie als wichtigen Formtest auf dem Weg zu den Europameisterschaften in der Slowakei – obwohl, wie sie schmunzelnd verrät, die kurzen Strecken eigentlich gar nicht ihre Lieblingsdisziplin sind.

Für ein Lächeln sorgte auch Rolf Kuckuck. Vor seinem Start über 100 Meter Brust hatte er gehörigen Respekt vor seiner persönlichen „Angststrecke“. Nach dem Rennen konnte er jedoch zufrieden Bilanz ziehen: „So ein alter Knochen braucht halt eine längere Anlaufzeit.“ Besonders freute ihn, dass er über 50 Meter Brust auf der Langbahn erstmals die 50-Sekunden-Marke unterbieten konnte – ein Ergebnis, mit dem er mehr als zufrieden war.

  

Back